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Themenspecial: Krebs + Ingwer (II)

Ein erstaunliches Stück Weg ist geschafft

Resultate der Nachsorge-Untersuchung: Bis jetzt zeigt die Kurve nach oben

Von Guido Gennerich

Rund vier Monate sind inzwischen vergangen seit den letzten Untersuchungs-Ergebnissen bei unserer 86-Jährigen Patientin (siehe dazu den 1. Teil unserer Dokumentation). Noch immer nimmt die alte Dame tapfer die gleiche Menge Ingwer wie seit Mai 2005. Und, wie es scheint, arbeiten seit Monaten Schulmedizin und Ingwer-Hochdosierung "Hand in Hand". Hier der zweite Teil unserer Langzeitbeobachtung.

Wir haben vier Krebspatienten vor mehr als vier Monaten mit Ingwer konfrontiert. Die ersten Erfahrungen sollen hier ausführlich geschildert werden. Dabei geht es nicht allein um den etwaigen therapeutischen Nutzen. Auch die Begleitumstände werden geschildert. Denn der gut gemeinte Tipp "mal regelmäßig Ingwer zu nehmen" ist schnell dahergesagt, hat aber mit der Praxis nicht viel zu tun. Ein paar Löffel Ingwer vorübergehend einige Tage lang sind leicht überstanden und verdaut. Ingwer in höheren Dosen über Wochen, Monate stößt sehr schnell an die Grenzen der Akzeptanz und Verträglichkeit bei den Patienten. So waren die Erfahrungen: Drei Krebspatienten lehnten den Ingwer rundweg sofort ab – ihnen wurde schon beim Geruch übel oder sie konnten die große Schärfe nicht verwinden.

Es kommt nicht von ungefähr, dass in anerkannten Krebsforschungsinstituten seit einigen Jahren auch die Inhaltsstoffe der Powerknolle Ingwer ins Visier genommen werden. Das bedeutet übrigens nun keineswegs, dass man bereits an Medikamenten gegen bestimmte Krebserkrankungen auf "Ingwerbasis" bastelt. Viel mehr geht es den Forschern in erster Linie darum, möglichst viele Substanzen genauer zu analysieren, denen es offenbar (zumindest in Tierversuchen) gelingt, den ausgeklügelten Selbstschutz von Tumorzellen zu durchbrechen. Damit gewinnt man ein Quäntchen mehr Aufschluss darüber, warum diese Substanzen dazu in der Lage sind. Bemerkenswert dabei ist, dass es oft ganz unscheinbare pflanzliche Inhaltsstoffe sind, die solche Kräfte entfalten. Die Gründe sind sehr nahe liegend: Zahllose Pflanzen können in der Natur nur dann ihr Überleben sichern, wenn sie geradezu hoch intelligente, äusserst wirkungsvolle Schutzmechanismen gegenüber aggressiven Umwelteinflüssen, Parasiten etc. aufbauen.

Krebsforschung: Es geht voran, aber langsam

An dem Grundproblem der Krebsbehandlung hat sich, entgegen aller Märchen und Binsenweisheiten aus der Regenbogenpresse über den soundsovielten "wissenschaftlichen Durchbruch" und Versprechungen von Scharlatanen, nichts geändert. Tumorzellen entwickeln perfide Strategien in Sachen Täuschung, Tarnung und Versteckspiel. Und das ist die Schwierigkeit jeder Therapie: Alles ruht nach wie vor auf den wichtigsten Säulen Operation, Strahlenbehandlung, Chemotherapie und psychologische Betreuung – kombiniert mit den individuellen Erfahrungen und dem Fachwissen eines guten (!) Arztes. In bestimmten Fällen konnten auch Hormon- und Antikörpertherapien bislang erfreuliche Ergebnisse erzielen. Der neue Hoffnungsträger "Gen-Technologie" spielt indessen im Augenblick für die aktuellen therapeutischen Strategien nahezu keine Rolle: Man weiß zwar heute in zahllosen Fällen, warum bestimmte Tumorerkrankungen entstehen; – ja, man kann sie für besonders exponierte Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit inzwischen sogar voraussehen! Doch all das nutzt wenig, solange es noch keine wirklich effizienten "Reparatur"-Möglichkeiten im genetischen Gefüge des Menschen gibt.

Immerhin konnten die "Kollateralschäden" traditioneller Krebs-Therapien im menschlichen Körper in den letzten 10 Jahren dank besserer Präparate und verfeinerter Technologie drastisch reduziert werden. Eine Tortur bleibt das alles für jeden Patienten trotzdem. Und hier, wie im ersten Teil schon erwähnt, scheint die Stunde des hoch dosierten Ingwerpulvers zu schlagen. Wir erinnern uns: Die hochbetagte Patientin nimmt seit Mai 2005 täglich rund 20 g Ingwerpulver zu sich (je nach Akzeptanz auch etwas mehr), bei derzeit 62 kg Körpergewicht. Während bei dieser Patientin (86 Jahre!) fast nebenwirkungsfrei (!) eine Chemotherapie für das "Grobe" durchgeführt wurde, war der Ingwer augenscheinlich dafür zuständig, nicht nur alle therapeutischen Maßnahmen erst durch eine nachhaltige Konstitutions-Verbesserung zu ermöglichen und verträglich zu machen, sondern auch jeden erzielten Erfolg dauerhaft zu konsolidieren. Ob das auch für einen längeren Zeitraum gilt, werden die nächsten Monate unserer Beobachtungen zeigen.

Es geht bei dieser Langzeitbeobachtung übrigens nicht etwa um tief schürfende wissenschaftliche "Analysen". Unsere Basis sind Beobachtungen und Erfahrungen unmittelbar aus dem Alltag einer Betroffenen. Wir scheuen dabei auch keine gewagten Spekulationen, denn kein Tumorpatient von heute hat Zeit, erst auf eine wissenschaftliche Doppel-Blind-Studien-Bestätigung in 10 oder mehr Jahren zu warten! Was protokolliert werden soll, ist, wie und mit welchem Erfolg die praktische Anwendung von hochdosiertem BIO-Ingwerpulver über einen längeren Zeitraum bei einer wegen Alter, Tumor-Aggressivität und körperlichem Verschleiß besonders anfälligen Patientin durchgeführt wurde. Ob und in welchem Umfang der Ingwer nun exakt welchen Fortschritt mit verantwortet, lässt sich dabei nicht eindeutig ermitteln. Wir können nur Rückschlüsse aus der Tatsache ziehen, dass Dosierungs-Veränderungen und Ingwersorten-Wechsel direkte Einflüsse auf die Wirkung hatten. Ein nach wie vor ziemlich eindeutiges Indiz für die "Mittäterschaft" des Ingwers.

Wir wollen nachstehend den neuesten Stand nach der Krebsnachsorge vom 14. Dezember 2005 schildern. Doch zunächst aktuelle Daten zur körperlichen Verfassung der Patientin: Inzwischen hat die Patientin fast 10 Kilo (!) zugenommen. Die noch vor einigen Monaten fast unüberwindbare Appetitlosigkeit ist völlig verschwunden, mehr noch: Der Appetit ist inzwischen sogar ausgeprägter als vor (!) Beginn der Erkrankung. Auch die Flüssigkeitsaufnahme funktioniert nun besser, da allein schon die Ingwereinnahme morgens und abends einfach dazu zwingt. Nebeneffekt: Das Diuretikum musste inzwischen abgesetzt werden, da die ausscheidungsfördernde Wirkung des Ingwers und des Diuretikums sich summierte und unzumutbar wurde. Nachtschwitzen und bleierne Müdigkeit (zwei typische Hinweise auf ein NHL) sind verschwunden. Die geistige Fitness (Koordinierungs- und Erinnerungsvermögen) ist nicht nur stabil, sie hat sich ebenfalls – nach deutlichen Einbrüchen im Frühjahr 2005 – wieder spürbar verbessert.

Zur Zeit beschwerdefrei und erstaunlich fit

Zur Zeit ist die Hochbetagte komplett beschwerdefrei. Schaffte die 86-Jährige noch vor Monaten fast den kurzen Weg zum Badezimmer nicht mehr, besucht sie jetzt mit Hilfe ihres Rollators sogar wieder sporadisch ihre Seniorengruppe und überwindet ohne größere Probleme Strecken von 1 bis 2 Kilometern. Die Patientin überwindet eine Treppe mit rund 14 Stufen ohne Schwierigkeit und größere Pausen in einem Zug: Auch in Sachen Atemnot und Herzinsuffizienz hat sich also wieder Manches stabilisiert. Die anfangs lethargische Haltung ist umgeschlagen in ein wieder lebhaftes Interesse an der Umwelt und an der Abwechslung des Lebens. So weit das hohe Alter es zulässt, verfolgt die Patientin wieder fast die selbe Routine ihres Lebens wie vor der schweren Erkrankung. Das hat bereits zahlreiche Nachbarn in so großes Erstaunen versetzt, dass der Ingwer mittlerweile auch dort zur Anwendung kommt.

Alles das wird deshalb so ausdrücklich erwähnt, weil offenbar der Ingwer die Keimzelle für eine erfolgreiche Krebsbehandlung auch (oder gerade!) in der Psyche der Patienten implantiert. Damit eigentlich genau an der richtigen Stelle, denn die beschwerlichen Therapien zehren bekanntlich nicht nur an den physischen, sondern vor allem an den psychischen Kräften der Patienten. Wer sich schwach und ausgemergelt fühlt, der ist auch psychisch auf dem Nullpunkt. Wer psychisch auf dem Nullpunkt ist, zieht sich zurück, lässt sich fallen, gibt sich streckenweise völlig auf; schränkt in fatalem Umfang Bewegung, Lebensroutine und Ernährung ein. Und genau so entzieht man dem Körper das Wichtigste für einen Therapieerfolg: Den Willen und die psychische Kraft zur Gesundung. Gerade Tumorpatienten sterben oftmals trotz eigentlich erfolgreich gestarteter Krebstherapie an all jenen Begleitumständen, die eine völlige körperliche und psychische Entkräftung mit sich bringt.

Wer durch die Ingwergaben nun eine deutliche Stärkung und Besserung erfährt, kann aus dieser Kraftquelle nicht nur neue Hoffnung schöpfen (denn der erfolgreiche Kampf gegen Krebs beginnt auch im Kopf!), sondern steht den beschwerlichen Behandlungsweg auch sehr oft viel besser durch. Unsere 86-Jährige hat das anschaulich in den kleinen Erfolgs- Etappen gezeigt: Mit jedem "Mehr" an Leistungsfähigkeit wuchs der Wunsch, eine neue Treppenstufe nach oben zu schaffen; der Ingwer schien da den jeweils erreichten Erfolg zu konsolidieren. Eine äusserst produktive wie wünschenswerte Wechselwirkung. Wer jetzt diese Fortschritte bei unserer Hochbetagten auf viel jüngere und leistungsfähigere Patienten herunterrechnet, erkennt erst das enorme Potenzial einer disziplinierten, langfristigen und regelmäßigen (!) Einnahme des hochdosierten Ingwers.

Seit der Chemotherapie (bis Ende August 2005) bekommt die 86-Jährige keinerlei Medikamente mehr (vom erwähnten sanften Diuretikum abgesehen). Die Ingwerdosen, nach wie vor rund 20 g, werden unterstützt durch die Einnahme von Vitamin C und E. Die Patientin bekommt zudem die Schüssler-Salze Nr. 7 und 11 (zeitweilig auch Nr. 8) und sie nimmt hochdosiert ein Gingko-Präparat. Sporadisch wird eine Kur mit "vitasprint B 12" (eine bewährte Kombination aus Vitamin B12, Phosphonoserin und Glutamin) durchgeführt. All das sind aber spezielle Maßnahmen, die lediglich dem hohen Alter der Patientin Rechnung tragen sollen. Selbstverständlich wurden Schutzimpfungen gegen Grippe und Lungenentzündung durchgeführt.

Die nun vorliegenden aktuellen Klinikdaten (Dezember 2005) zeigen, dass ein großes Stück Weg geschafft und offenbar für den Moment konsolidiert ist. Man kann nicht oft genug erwähnen, dass ohne (!) Chemotherapie dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Das soll wieder eine deutliche Botschaft an all jene sein, die in ihrer Verzweiflung hoffen, alternative Helfer "aus der Natur" oder Vitamin-Hochdosis-Kombis (nicht selten von abgebrühten Scharlatanen angepriesen) könnten die schlagkräftige Chemotherapie, Bestrahlung oder Tumorentfernung ersetzen. Wer das glaubt, der kann den zähen, widerstandsfähigen und auf pure Zerstörung fixierten Tumorzellen keinen größeren Gefallen erweisen! Der erfolgreichste Schlachtplan gegen den Tumor besteht aus der geschickten und ausgewogenen Kombination: Schulmedizin – psychologische Begleitung – unterstützendes alternatives Behandlungskonzept.

Die Röntgenaufnahmen vom 30. August 2005 (nach der Chemotherapie und dem fast vollständigen Rückgang der Infiltrationen durch das Non-Hodgkin-Lymphom, siehe Teil 1) können fast 1:1 über die Bilder vom 14. Dezember 2005 gelegt werden (siehe untenstehende Fotos). Es hat sich nichts wesentlich verändert, die Remission des einst immensen Tumors (ca. 10 x 5 x 7 cm) konnte bislang konsolidiert werden. Nach wie vor zeigen die Lungen zwar deutliche vermutlich fibrotische Veränderungen und auch Emphysem-Ansätze. Doch hier muss man wieder das Alter der Patientin und die jahrelange Belastung der Lungen durch diverse Entzündungen, der Tumorerkrankung etc. berücksichtigen. Entscheidend ist, dass ein beschwerdefreier Zustand aktuell erreicht ist und dieser Ausgangspunkt eine völlig andere Perspektive eröffnet.


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Aus der Krankenakte: Die Röntgenbilder

Röntgenbild Non-Hodgkin-Lymphom

Hier erstmals das Röntgenbild vom Juni 2005 nach Ausbruch der Erkrankung. Im rechten Lungenflügel (markiert) und auch teilweise noch links deutlich zu sehen: Die Non-Hodgkin- Infiltrationen. Leider ist die Qualität dieses Scans nicht sonderlich gut.

Röntgenbild Non-Hodgkin-Lymphom

Nach der Chemotherapie (und bereits vier Monaten Ingwer-Einnahme): Es ist eine fast vollständige Remission des Tumors erkennbar. Diese Röntgenaufnahme entstand am 30. August 2005.

Röntgenbild Non-Hodgkin-Lymphom

Auch die aktuellste Aufnahme vom 14. Dezember 2005 zeigt, dass der erlangte Status sich nicht deutlich verändert hat. Erkennbare Lymphknoten weisen keine atypischen Vergrößerungen auf.


Genau so fallen auch die Ultraschallergebnisse aus: Nach wie vor zeigen weder Leber, Milz, Gallenblase noch Nieren auffällige optische Veränderungen. Es gibt somit keinerlei eindeutige Hinweise auf Metastasen oder auffällig veränderte Lymphknoten. Nahtlos schließen sich die Blutwerte der Patientin hier an. Einige Daten sind zwar grenzwertig, insgesamt aber auch bei den Blutwerten im Moment leichte Entwarnung. Zudem muss erneut an das enorme Alter der Patientin erinnert werden.

Zwischenfazit

Es gibt also immer noch keinen Grund, die nebenwirkungsfreie Möglichkeit der Krebstherapie- Begleitung durch Ingwer nicht zu versuchen. Beachten Sie weiterhin: Informieren Sie Ihren Arzt entsprechend über die Ingwereinnahme. Versäumen Sie keine schulmedizinischen Behandlungen! Denken Sie immer daran, dass nur die disziplinierte und konsequente Langzeiteinnahme des Ingwers wirklich Sinn macht! Es hängt zudem von Ausdehnung und Art der Krebserkrankung ab, welcher Schwellwert bei der Dosierung überschritten werden muss. Das müssen Sie selber austesten und, sollten Sie Erfolge verspüren, auch dann einhalten. – Verwenden Sie ausschließlich BIO-Ingwer! Die Schadstoffbelastung konventionell angebauter Gewürze ist meistens enorm hoch und darf daher bei der Einnahme solch großer Ingwer-Mengen logischerweise nicht vernachlässigt werden! Wer übrigens nach der Ingwer-Einnahme Sodbrennen oder Magenbeschwerden verzeichnet, kann in vielen Fällen mit dem bewährten Schüssler-Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) in der Potenz D12 entgegen wirken. Bei Eintritt etwaiger Beschwerden rund 7 Tabletten im Mund langsam zergehen lassen. Fragen beantworten wir gerne in unserem Forum.

Bitte beachten Sie auch Teil 1 und 3 dieser Serie.

 
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| Linktipp: Mehr zum Non-Hodgkin-Lymphom |

| Weiterlesen: Zum ersten Teil der Serie |

| Weiterlesen: Zum dritten Teil der Serie |

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