Kopfgrafik
 Das Original. Erste Website im Jahre 2002 zum Thema Pferd + Ingwer.Impressum | Home |
Stichwort: Pferd und Ekzem

Was hilft, wenn der Juckreiz täglich plagt?

Claudia Nehls hat sich schrittweise bei ihrem Haflinger "Sina" bis zur Heilung vorgetastet

Von Claudia Nehls

Die besten Resultate beim Sommerekzem können erzielt werden, wenn Allergosan in Verbindung mit Allergosan-Öl/Allergosan-Insekt-Öl angewendet wird, da auch die äußerliche Pflege der Haut des betroffenen Pferdes eine wichtige Rolle zur Eindämmung des Juckreizes, welcher Ausgangspunkt für alle weitergehenden Hautläsionen ist, spielt. Die Fütterung von Allergosan-Kräutern sowie auch die Einreibung mit Allergosan-Öl sollte möglichst schon vor Ausbruch des Sommerekzems – ab Februar – erfolgen, jedoch ist auch die Einreibung und Fütterung zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Besonders bewährt hat sich die ganzjährige Fütterung der Allerogsan-Kräutermischung zur Vorbeugung auf die nächste "Ekzemsaison":


Marker
Zusammensetzung:

Ergänzungsfuttermittel aus getrockneter Kräutermischung in DAB-Qualität (Weidenrinde, Ginkgo biloba, Goldrute, Herba Equiseti, Brennessel, Betulae, Hagebutte, Mariendistel)


Marker
Fütterung:

Allergosan-Kräuter werden ganzjährig dem Krippenfutter beigemischt in einer Dosierung (1 - 3 Hände pro Tag). (Weitere Angaben und Preise auf der Website von Claudia Nehls — Link siehe unten).

Allergosan-Öl wurde speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Haut von Pferden mit Sommerekzem. Die Verwendung von Allergosan-Öl eignet sich jedoch selbstverständlich auch bei anderen durch Juckreiz bedingten Hautirritationen, da Allergosan-Öl neben der pflegenden eine stark juckreizstillende Wirkung zeigt. Allergosan-Öl hilft bei Juckreiz und pflegt die Haut. Allergosan-Öl löst sanft Schuppen, Krusten und abgestorbene Hautzellen und ermöglicht den Wiederaufbau intakter Hautzellen. Durch die Minderung des Juckreizes, den Verursacher der Hautirritationen und Wunden, können diese abheilen: Die geschädigte Haut kann sich erholen, Fell und Langhaar können wieder gesund wachsen.

Allergosal-Öl wurde einmal mit insektenabweisender Wirkung (Allergosan-Insekt-Öl) und einmal ohne insektenabweisende Wirkung entwickelt. Allergosan-Öl kann somit ausschließlich als Pflege- und juckreizstillendes Produkt oder auch in Form von Allergosan-Insekt-Öl als Pflege- und juckreizstillendes Produkt plus insektenabweisender Wirkung verwandt werden. Ist ein Insektenschutz jahreszeitabhängig von Nöten, so kann der Einsatz mit Allergosan-Insekt-Öl erfolgen, wird ausschließlich ein Pflege- und juckreizstillendes Produkt benötigt, kann der Einsatz mit Allergosan-Öl erfolgen. Allergosan haftet sehr lange und ist äußerst sparsam, die Haut wird mit einem pflegenden Schutz umhüllt.

Allergosan ist nicht wasserlöslich, Regen mindert die Wirksamkeit nicht. Einsatz: 1 x täglich alle vom Juckreiz befallenen Hautbezirke einreiben. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn Allergosan-Öl bzw. Allergosan-Insekt-Öl unmittelbar beim ersten Einsetzen des Juckreizes verwendet wird und die Behandlung sodann regelmäßig individuell nach Befinden des Pferdes, evt. auch reduziert, bis zur Beendigung der Ekzemsaison (Oktober/November) fortgesetzt wird. Allergosan-Öl bzw. Allergosan-Insekt-Öl nicht am Auge verwenden und nicht auf Schleimhäute und Wunden einreiben. Sich lösende Krusten und Schuppen öfters kräftig ausbürsten, da diese erneut Juckreiz verursachen könnten!


Marker

Erfahrungsbericht mit dem eigenen Pferd Sina

erzählt von Claudia Nehls

Ausbruch 1999: Betroffen war nicht nur das Langhaar, sondern der gesamte Körper: Hinterhand, Kopf, Bauchregion, Hals, Rücken. In wenigen Tagen scheuerte sich das Pferd Mähne und Schweifrübe ab, hervor traten offene, blutige und eitrige großflächige Hautbezirke. Der gesamte Pferdekörper war übersäht mit massiven Hautschädigungen, welche durch das ständige Scheuern ausgelöst wurden. Der Juckreiz war derart qualvoll, dass das gesamte Pferdeleben hiervon beeinträchtigt wurde. Anfassen, striegeln, reiten, nichts war mehr möglich. Hinzu kam eine große Aggressivität: Dieser Zustand war einfach unerträglich! Die Bauchregion wurde durch "akrobatische Leistung" am Boden bzw. an Wurzeln und Baumstämmen derart gescheuert, dass es auch hier zu massiven Folgeinfektionen kam.

Der Zustand war derart qualvoll, dass man sich ernstlich überlegte, ob aus tierschutzrechtlichen Gründen eine Erlösung des Pferdes nicht der bessere Weg wäre. Dies auch, da sämtliche Erfahrungen zum Sommerekzem besagen, dass das Ausbruchsjahr mithin noch das am wenigsten ausgeprägteste Ekzem mit noch relativ milde verlaufenden Symptomatiken zeigt. Das hätte bedeutet: Die Folgejahre würden noch schlimmer! Nach dem verzweifelten Einsatz 1999/2000 unterschiedlichster Therapien, Pflege- und Ergänzungsfuttermittel wurde festgestellt, dass kein nur annähernd zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden konnte. Zum Teil verschlimmerte sich der Zustand während der Therapie noch. Als kritische Ekzemzeit konnte die Zeit von Anfang März bis Ende November festgestellt werden, was letztlich bedeutete: Es gab während des Jahres nur 3 Monate, in welchen kein qualvolles Ekzem das Pferdeleben stark beeinträchtigte.

Dieses Pferd ist mein Pferd und ich suchte verzweifelt nach Wegen, meinem Pferd zu helfen: Nachdem wir sämtliche äußerlichen und innerlichen Mittel ausprobiert hatten, mehrere Tierärzte mittlerweile ratlos waren und alle Ergänzungsfuttermittel nicht halfen, suchte ich verzweifelt nach der Linderung, der Besserung und der Hilfe für mein Pferd. So wurde Sina erst einmal wieder zum "Versuchspferd". Seit Ausbruch des Ekzems machte ich die Erfahrung, dass einige Pflanzen und Kräuter positiv auf die Symptomatik wirkten und zum Teil den Juckreiz ein wenig linderten. Leider war der Erfolg nie zufriedenstellend und die Juckreizminderung zum einen nur kurzfristig, zum anderen nicht ausreichend. Mein Ziel war, den Juckreiz als Verursacher aller Folgeinfektionen der Haut zum Stillstand zu bringen. Ich las sämtliche Fachliteratur, Zeitungsberichte, Erfahrungsberichte, Futtermittelhersteller- Berichte, Testreihen etc.. Ich verschlang geradezu alles, was irgendwie über das Sommerekzem bekannt zu sein schien. Hier widersprach sich letztlich vieles. Was einer für gut befand, befand der andere für eher ungünstig usw.. Auch hier mussten die eigenen Erfahrungen gesammelt werden: Immunsystem stärkend oder regulierend war z. B. die Frage, die sich beim Lesen vieler "Fachberichte" stellte.

Ekzem beim Pferd
Sina (hinten, Bildmitte) im Kreise ihrer Freunde: Rustikal gehalten, quietschfidel.


Ausschlaggebend für den Erfolg war eine gute Beobachtungsgabe sowie die ständige Überwachung und das ganzheitliche Konzept (Haltung und Fütterung). Die Fütterung wurde komplett umgestellt auf naturbelassene Futtermittel. Nun ja, nach etlichen Versuchen wurde mit kleineren und auch größeren Rückschlägen dann das Ergänzungsfuttermittel Allergosan-Kräutermischung sowie zur lokalen Eindämmung des Juckreizes Allergosan-Öl und Allergosan-Insekt-Öl geboren. Grundvoraussetzung für all diese Mühen, diese immensen Kosten und den Zeitaufwand, mit dem ich die ganze Geschichte betrieb, war die Liebe zu meinem Pferd und der Ehrgeiz, meinem Pferd ein pferdegerechtes und glückliches Leben zu ermöglichen. Es hat sich gelohnt: Heute ist Sina symptomfrei!

Sie hat einen typischen Haflingerbehang, ein glänzendes Fell und ist ein wieder lebenslustiges und vor allem glückliches Pferd ohne qualvollen Juckreiz. Sina lebt im Offenstall mit dauerndem Zugang zur Weide, erhält während der "kritischen Zeit" täglich Allergosan-Kräuter und wird während dieser Zeit – je nach Witterung – 1 bis 5 x wöchentlich mit Allergosan-Öl eingerieben. Ansonsten achte ich streng auf naturbelassene Nahrung, statt üppig und teuer, ist hier eher karg angesagt. Zur bedarfsgerechten Versorgung mit Mineralien/Vitaminen/Spurenelementen füttere ich seither die Allergosan-Kräutermischung, da auf eine bedarfsgerechte Versorgung keinesfalls verzichtet werden darf. Jeder Organismus – erst recht, wenn Schwächen vorhanden sind – ist essentiell auf dessen Zuführung angewiesen. Bei der Entwicklung und Zusammenstellung der Allergosan-Kräutermischung war der Schwerpunkt, Kräuter auszuwählen, welche eine entgiftende und stoffwechselfördernde Wirkung haben.

Als wichtig empfinde ich auch, dass verschiedene Kräuter in ausgewählter Kombination gefüttert werden, da diese nur im Zusammenspiel eine ausreichende Versorgung bieten können, darüber hinaus jedes Kraut eine andere Zusammensetzung hat und so mehrere positive Wirkungen entfaltet werden können. Die Allergosan Kräutermischung enthält daher mehrere speziell auf die Ursache und Symptomatik des Sommerekzems abgestimmte Kräuter, welche sich in Ihrer Kombination optimal ergänzen und das ekzemgeplagte Pferd ganzjährig mit den so wichtigen natürlichen Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen.

 
linklogo

| Linktipp: Zur Website von Claudia Nehls |