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Stichwort: Bronchitis (Teil 1)

"Das ist einfach der Wahnsinn!"

Eine Halterin erzählt die Geschichte von Dixi und dem Kampf um ein Pferdeleben

Von Jessica Schlüter und Claudia Nehls

Erkrankungen der Atmungsorgane gehören zu den am häufigsten beim Pferd vorkommenden inneren Erkrankungen. Die Hauptfunktion der Atmungsorgane besteht im Gasaustausch zwischen Organismus und Umwelt. Oftmals entwickelt sich eine chronische (und in Folge allergische) Bronchitis bis zur Dämpfigkeit aufgrund eines harmlosen Infekts, wenn dieser nicht erfolgreich behandelt wird. Selbst kleinste Infekte der Atemwege und erst recht eine Influenza benötigen Wochen und Monate zur vollständigen Ausheilung. Wird das Pferd zu früh belastet, zu kurz therapiert und als gesund entlassen, wird die Erkrankung meist chronisch und die Therapie umso langwieriger.

Hauptgrund dieser chronischen Erkrankungen der Atemwege, zu denen auch Asthma und Atemnot gehört, ist die oft im Verborgenen stattfindende "Verschleppung" dieser harmlosen Infekte. Zu der bakteriellen Infektion gesellen sich Pilze und es entwickelt sich eine chronische und grundsätzlich allergische Atemwegserkrankung. Die allergische Form entwickelt sich aufgrund der zunehmenden Sensibilität; früher harmlose Substanzen werden in kurzer Zeit zu Allergenen.

Die Belastung mit Staub und Schimmelpilzsporen, die sich leider nicht bei der Pferdehaltung vermeiden lässt, wirkt natürlich äußerst kontraproduktiv auf den Heilungsprozess. Von daher heißt es selbst bei den harmlosen Infekten die Belastung durch Raufutter und Umgebungsstaub so gut wie nur eben möglich zu minimieren, das betroffene Pferd längere Zeit zu schonen und ihm frische Luft, Ruhe und eine staubfreie Fütterung angedeihen zu lassen. Oft ist eine Ausheilung der Atemwegserkrankung für den Pferdebesitzer schlecht zu beurteilen, sieht man das Pferd nur einige Stunden am Tag und es treten in diesen keine Symptome wie Nasenausfluss und/oder Husten auf: So gewinnt man schnell den Eindruck, eine Regeneration hätte bereits stattgefunden.

Das Tückische an vielen Atemwegserkrankungen, die schon in ein chronisches Stadium übergegangen sind, ist, dass die Symptome oft nicht eindeutig signalisieren, dass die Situation ernst ist. So ist gerade das trockene Hüsteln, das meist gleich bei Beginn der Bewegung einsetzt, ein untrügliches Zeichen für eine chronische und schon weitreichend manifestierte Bronchitis. Dieses eher unterdrückte Husten wird in der Regel nicht als "ernsthaft" und vor allem "krankhaft" erkannt, so dass der Prozess der Erkrankung immer weiter voranschreiten kann, bis eindeutige Symptome bis hin zur akuten Atemnot irgendwann nicht mehr übersehbar sind. Nachstehend in unserem neuesten Erfahrungsbericht ist einer Pferdehalterin genau das passiert!


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Erfahrungsbericht mit dem eigenen Pferd Dixi

erzählt von Jessica Schlüter

Es fing etwa im April 2007 an: Dixi stand plötzlich schwer atmend auf der Wiese. Von einem Tag auf den anderen. Die einzigsten Anzeichen waren ein bisschen Husten im Februar. Wir dachten, es läge am Wetter (2007 war es ja im April bereits teilweise bis zu 30° warm). Aber als es Dixi auch nach einiger Zeit noch nicht besser ging, zogen wir unseren Tierarzt hinzu. Der spritzte mehrere Male Cortison, wodurch es Dixi aber nicht wirklich besser ging.

Bronchitis beim Pferd Dixi

Nur noch ein "Häufchen Elend": Dixis Atemwegserkrankungen hatten bereits überdeutlich ihren Tribut gefordert.

Dann sind wir im September mit Dixi in eine Tierklinik gefahren, wo sie ein paar Tage stand. Die Tierärzte sagten, es bestünde aus medizinischer Sicht keine Aussicht auf Heilung und wir sollten uns überlegen, das Tier einzuschläfern, nicht, dass sie eines Tages tot auf der Wiese läge. Ich dachte nur: "Nein, dass darf nicht sein." Denn ich liebe meine Dixi ja so sehr (es können bestimmt viele Pferdebesitzer nachvollziehen, was das für ein Schock ist, wenn man hört, dass das eigene Pferd es wohl nicht schaffen werde).

Dann suchte ich im Internet nach Pferdedämpfigkeit und bin so über einen Erfahrungsbericht auf Frau Nehls aufmerksam geworden. Auch habe ich im Internet erfahren, dass Inhalieren gut sein soll. Mein Vater hat also ein Inhaliergerät angeschafft – womit Dixi von September bis Dezember täglich 20 Minuten inhaliert hat. Ich habe dann mit Frau Nehls Kontakt aufgenommen. War sehr angetan und voller Hoffnung von den Erfahrungsberichten, aber ich dachte auch, dass es bestimmt nicht noch so einen schweren Fall wie Dixi gäbe.

Bronchitis beim Pferd Dixi

Dixis schlechte Konstitution und körperlicher Verfall förderte nicht gerade die ersten schulmedizinischen Therapieversuche.

Ich habe dann Pferdehaare, Fotos und ein Video von Dixi zu Frau Nehls geschickt. Aber Dixis Werte von der Biofeldanalyse waren auch wirklich super, super schlecht. Die Werte der Atemwege und Lungen lagen alle im Bereich 18! Dann ging die Therapie mit unzähligen Mittelchen los. Zusätzlich haben wir den Nehls Hustensaft, Nehls natürliches Vitamin C-Pulver, Nehls Heustaub-Stopp und Nehls Husta-Mix gefüttert. Dixi bekam Heucobs, Luzerne, Rote Beete und Rübenschnitzel. Also, jedes andere Pferd hätte wahrscheinlich nach drei Tagen 1.000 Kilo gewogen. Dixi war zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr von ihrer Krankheit gezeichnet und unterernährt; sie war so mager, dass man jeden Knochen sehen konnte.

An einigen Tagen sah Dixi dann ein bisschen besser aus, an anderen hat sie wieder gar nichts gefressen: Keine Möhren, keine Äpfel – gar nichts. Ich saß einige Abende in meinem Zimmer und habe zu meinem Freund gesagt: "Ich glaub, Dixi will einfach nicht mehr, guck' sie dir doch mal an!" Aber dann, nach einiger Zeit, setzte eine Besserung ein. Dixis Atmung wurde flacher, sie fraß wieder und nahm auch wieder zu. Sie ging wieder mit den anderen Pferden auf die Wiese und fraß teilweise auch mal ein bisschen Gras. Man hat sich immer gefreut, wenn sie auf der Wiese den Kopf unten hatte und nicht einfach nur traurig da stand. Im November schickte ich dann wieder Haare zur Kontrollanalyse zu Frau Nehls. Dixi sah nun schon um einiges besser aus. Die Werte hatten sich auch bereits verbessert.

Bronchitis beim Pferd Dixi

Schon ein Blick auf die Nüstern von Dixi verdeutlichte, wie schlimm es erst um das gesamte Bronchialsystem bestellt sein musste.

Die Therapie haben wir bis März 2008 weitergeführt. Dann habe ich wieder Haare und Videos zu Frau Nehls geschickt. Sie konnte, denke ich, nicht glauben, was sie da auf den Videos sah. Die Werte der Biofeldanalyse haben sich auch erheblich gebessert. Dixi frisst alles, belästigt unsere Wallache wieder und quiekt wieder wie früher, wenn sie die Wallache belästigt. Dixi ist in einem wirklich guten Futterzustand, weder zu mager, noch zu dick, ihr Fell glänzt und sie strahlt Gesundheit und Wohlbefinden aus!

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass Dixi noch einmal gesund wird. Ich hätte auch nie für möglich gehalten, dass mit Homöopathie in Verbindung mit Kräutertherapien so ein Wunder möglich ist. Das ist einfach Wahnsinn. Ich dachte früher immer, Homöopathie könne nicht klappen und Kräutertherapie auch nicht. Ich kann nur jedem raten, es mit Homöopathie und Kräutern von Frau Nehls zu versuchen, auch wenn die Schulmedizin die Pferde bereits aufgegeben hat. Ich glaube, Dixi ist eines der besten Beispiele für die Wunder der Homöopathie, der Kräutertherapie und der Frau Nehls.

Die Therapie war sehr, sehr kostspielig. Für das Geld, was wir in der Apotheke und in diversen Futtershops gelassen haben, hätte man ein Pferd kaufen können. Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle meinem Vater danken: Ohne ihn wäre die Therapie für mich finanziell nicht möglich gewesen. Des Weiteren danke ich meinem Freund und meiner Schwester, die mich beim Mittelchen mixen und täglichen Inhalieren tatkräftig unterstützt haben. Und der größte Dank geht an Frau Nehls. Ohne sie und ihre Therapie wäre Dixi heute nicht mehr da!

Bronchitis beim Pferd Dixi

Dixi vor Beginn der Erkrankung? Nein! Nach der erfolgreichen alternativen Therapie. Das einst völlig ausgemergelte Pferd ist nicht mehr wiederzuerkennen.

Videos von Dixi könnt ihr bei Frau Nehls auf der Seite sehen. Unter den Atemwegserkrankungen ist ein Pferd mit Dämpfigkeit. Das ist mein Schimmelchen zu Beginn der Therapie sowie gesund ein gutes halbes Jahr nach dem Therapiebeginn. Ich hoffe, dass auch mein Bericht von verzweifelten Pferdebesitzern im Internet entdeckt wird, denn hätte ich andere Erfahrungsberichte nicht gefunden, wäre ich nicht auf das Tierheilkundezentrum gestoßen. Ihr könnt mir auch gern schreiben: e-Mail-Adresse im Fuß dieser Seite. Übrigens: Ich bin "echt" und kein erfundener Erfahrungsbericht, wie vielleicht einige glauben könnten.


Anmerkung von Claudia Nehls:

Der obige Erfahrungsbericht zeigt, dass durchaus noch eine Chance besteht, auch wenn Pferde wie Dixi bereits veterinärmedizinisch austherapiert sind. Ehrlich gesagt habe ich in Dixis Fall selbst keinesfalls an eine Heilung geglaubt und dies auch nicht im Unklaren gelassen; ja, nicht einmal daran geglaubt, dass Dixi einmal wieder einen Gesundheitszustand erreicht, von dem wir sagen können, dieser ist vertretbar für ein Pferdeleben.

Dixi war in einem absolut jämmerlichem und krankhaftem desolaten Zustand, so, dass man denken mochte, je schneller sie erlöst wird, desto besser ist dies für Dixi. Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr ich mich freute, dann die Folgevideos von Dixi zu sehen. Eigentlich kann ich bis heute nicht glauben, dass dieses Wunder der Heilung Dixis möglich sein kann. Es war möglich und sollte Motivation für andere Betroffene sein, nicht aufzugeben.




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